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Durchblutungsstörungen

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Einleitung zum Thema Durchblutungsstörungen

Durchblutungsfördernde Mittel können bei anfallsweise auftretenden (= funktionell bedingten) Durchblutungsstörungen unter Umständen kurzfristig sinnvoll sein.

In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um organisch bedingte (z. B. durch Arteriosklerose = »Gefäßverkalkung«) Durchblutungsstörungen, bei denen solche Mittel in der seriösen medizinischen Fachliteratur fast einhellig als »fragwürdig«, »enttäuschend«, »nutzlos« oder »nicht überzeugend nachgewiesen« bezeichnet werden.

Gefäßerweiternde Mittel führen »bei blutdruckneutraler Dosierung zu keiner Mehrdurchblutung«. Und: »Bei höherer Dosierung kommt es ... zu einer unerwünschten Minderdurchblutung der durchblutungsgestörten Region ... «

Wenn die Gefäße verengt sind, ist die lebensnotwendige Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff gefährdet.

In neun von zehn Fällen sind Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen (periphere Durchblutungsstörungen) durch »Arterienverkalkung« verursacht. Aufhören zu rauchen, eine sinnvolle Diät, sich nicht extremer Kälte aussetzen, gezieltes körperliches Training, wenn notwendig: Behandlung von Zuckerkrankheit und zu hohem Cholesterinspiegel – dies sind die sinnvollsten Maßnahmen.


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