Schilddrüse
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Einleitung zum Thema Schilddrüse
Die Schilddrüse reguliert die Stoffwechselvorgänge des Körpers, indem ihre Hormone die Oxidationsprozesse (= Sauerstoffaufnahme) der Zellen im ganzen Körper beeinflussen.
Ein großer Teil des Enzym- und Hormonhaushaltes und der Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel wird von den Schilddrüsenhormonen geregelt und im Gleichgewicht gehalten. Sie sind auch für Knochenwachstum und Reifevorgänge unentbehrlich. Für die Bildung von Schilddrüsenhormonen ist Jod notwendig.
Deutschland gilt als Jodmangelgebiet. Messungen haben ergeben, dass die Deutschen durch die Ernährung nicht ausreichend Jod zu sich nehmen. Die Folge davon ist, dass sehr viele Menschen einen Kropf haben.
Zu viel Jod kann der Schilddrüse ebenfalls schaden und zu einer Überproduktion von Hormonen führen. Es gilt auch als gesichert, dass psychische Spannungen zur Schilddrüsenstörung führen können.
Schilddrüsenhormone werden manchmal zur Behandlung von Übergewicht missbraucht. Diese »Schlankheitstherapie« ist sehr riskant. Es können schwere, unter Umständen lebensbedrohliche Störeffekte auftreten, vor allem dann, wenn gleichzeitig Appetithemmer eingenommen werden.
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