Empfängnisverhütung
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- Empfängnisverhütungsmittel zur örtlichen Anwendung
- Die >>Pille<< (Empfängnisverhütung durch Hormone)
Einleitung zum Thema Empfängnisverhütung
Das optimale Empfängnisverhütungsmittel gibt es nicht. Deshalb müssen sich die Partner unter Abwägung der empfängnisverhütenden Sicherheit, der gesundheitlichen Risiken und der individuell unterschiedlich stark empfundenen Nachteile für das für sie günstigste Mittel entscheiden.
Das einzige Empfängnisverhütungsmittel, das gleichzeitig auch einen sehr guten Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten bietet, ist das Kondom. Es verhindert nicht nur eine Ansteckung durch HIV, sondern schützt auch vor Chlamydien, die zu den am häufigsten sexuell übertragenen Bakterien gehören und bei Frauen und Männern zur Unfruchtbarkeit führen können.
Mit der »Pille« (bzw. ihren verschiedenen Formen) werden dem Körper zusätzlich künstliche Sexualhormone (Gestagene bzw. Östrogene) zugeführt. Dadurch wird ein Eisprung verhindert. Die Schleimhaut des Gebärmutterhalses und der Gebärmutter wird zudem so verändert, dass die Spermien nicht in die Gebärmutter wandern können bzw. die Ei-Einnistung erschwert ist.
Der Erfolg aller Verhütungsmethoden ist in jedem Fall von der genauen Einhaltung der Regeln jeder Methode durch die Partner abhängig.
Die operative Unfruchtbarmachung gehört zu den sichersten Verhütungsmethoden. Sie kann sowohl beim Mann als auch bei der Frau nur mit hohem Aufwand und nicht immer rückgängig gemacht werden. Deshalb sind eine sorgfältige Beratung und eine gut überlegte Entscheidung notwendig.
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