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Einleitung zum Thema Zuckerkrankheit

Von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) spricht man, wenn das Hormon Insulin fehlt oder nur unzureichend wirkt und dadurch der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Zuckerkrankheit ist heute doppelt so häufig wie noch vor 25 Jahren: Etwa vier Millionen Deutsche sind davon betroffen. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöht sich mit dem Alter: Von den 70-Jährigen ist mindestens jeder zehnte zuckerkrank.

Jugendzuckerkrankheit (Diabetes-Typ 1) tritt vorwiegend vor dem 30. Lebensjahr auf. Beim Diabetes Typ 1 sind die insulinbildenden Teile der Bauchspeicheldrüse zerstört. Die Folge ist ein fast totaler Insulinmangel. Die Ursache für Diabetes Typ 1 ist bis jetzt nicht genau bekannt.

Alterszuckerkrankheit (Diabetes-Typ 2) kann in fast jedem Lebensalter auftreten, die meisten Erkrankungen beginnen jedoch nach dem 40. Lebensjahr. Bei dieser weit häufigeren Art des Diabetes spielt die Vererbung eine noch wichtigere Rolle.

Das Insulin – ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird – ist notwendig für die Einschleusung des Zuckers in Körperzellen. Insulin bildet sich nach Bedarf und hält den Zuckerspiegel im Blut konstant. Wenn diese Regulierung nicht funktioniert, steigt der Zucker im Blut über die kritische Höhe an.

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