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Einleitung zum Thema Magen | Darm | Verdauung

Wenige Erkrankungen oder Störungen des körperlichen Empfindens sind so vom persönlichen Verhalten des Menschen abhängig wie die des Verdauungstraktes.

Lebensform, psychische Belastung und vor allem die Ernährung haben einen – oft erst nach Jahren sichtbar werdenden – unmittelbaren Einfluss auf die Organe der Verdauung.

Störungen des Verdauungssystems sind meist die Folge von Ernährungs- und Trinkgewohnheiten, von psychischer Belastung oder von Infektionen.

Krankheiten im Verdauungstrakt kommen bei Männern etwa dreimal so häufig vor wie bei Frauen. Die Änderung der Ernährungsgewohnheiten (ballaststoffreiche Nahrung, natürliche Nahrungsmittel und vor allem Zeit zum Essen) und die aktive Auseinandersetzung mit psychischen Problemen, die zu Magenbeschwerden führen, sind oft die wichtigste Behandlung.

Übelkeit, Schwindel und Erbrechen sind von ihrem Mechanismus und Ursprung her keine eigenen Krankheiten. Sie können durch passive Bewegungen des Körpers (Seekrankheit, Reisekrankheit), durch Erkrankungen (z. B. Migräne), durch Vergiftungen (z. B. verdorbene Nahrungsmittel), aber auch durch Medikamente (z. B. Krebsmittel) hervorgerufen werden. Auch bei Schwangerschaft oder durch Aufenthalt in großen Höhen (Bergkrankheit) können diese Beschwerden auftreten.

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