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Einleitung zum Thema Krebs

Krebs ist eine Krankheit, die Angst und Schrecken auslöst. In Deutschland erkranken daran jedes Jahr etwa 340.000 Menschen (in Österreich etwa 35.000).

Die Männer sind in erster Linie von Lungenkrebs, Prostatakarzinom und Darmkreb bedroht, die Frauen von Brustkrebs, Darmkrebs und Tumoren der Geschlechtsorgane. Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.

Jede Zelle des Körpers ist für bestimmte Aufgaben programmiert. Zur Krebszelle entwickelt sie sich, wenn ihre Steuerzentrale defekt wird. Jederzeit und lebenslang können sich Körperzellen krebsartig verändern. Normalerweise werden sie jedoch durch das Abwehrsystem rechtzeitig aufgespürt und vernichtet.

»Übersieht« das Immunsystem eine Krebszelle, kann sie zu wuchern beginnen. Es kann Jahre, sogar Jahrzehnte dauern, bis ein Tumor entsteht. Ist diese Zellvermehrung bösartig, dringt sie infiltrierend in das Nachbargewebe ein und zerstört es. Auf dem Weg des Blutes und der Lymphe verbreiten sich Krebszellen und können in anderen Organen Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Bei sieben Prozent der Tumoren findet man zwar Metastasen, nicht aber den Ursprungsherd. Und nach wie vor bedeutet die Diagnose Krebs in der Mehrzahl aller Fälle, dass es keine Möglichkeit auf Heilung gibt. Die moderne Medizin kann aber das Lebensende hinauszögern, und sie kann Beschwerden wirkungsvoll erleichtern. Vielen Betroffenen gelingt es dadurch, jahrelang ein nahezu unbeschwertes Leben zu führen.

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