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Einleitung zum Thema Impfung | Immunabwehr

Ein intaktes Immunsystem wird mit vielen Gesundheitsgefahren (Infektionen, Gifte, Stress etc.) von allein fertig und sorgt auf unsichtbare Weise dafür, dass wir gesund bleiben.

Wenn das Immunsystem noch nicht voll entwickelt (bei Kindern) oder geschwächt (bei alten Menschen) oder beschädigt ist (aufgrund von äußeren oder inneren Belastungen), wird der Körper anfällig für Krankheiten.

Wenn ein Virus oder eine Bakterie in den menschlichen Körper eindringt, produziert dieser nach einiger Zeit speziell gegen den Eindringling gerichtete Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper. Diese Antikörper machen den Krankheitserreger unschädlich.

Hat der Körper diese Fähigkeit einmal erworben, dann besteht oft für einen längeren Zeitraum (in manchen Fällen sogar lebenslang) die Möglichkeit, schnell und in großen Mengen diesen Abwehrstoff zu produzieren.

Falls wieder ein Krankheitserreger derselben Art in den Körper eindringt, wird er sofort von den Antikörpern vernichtet und kann keine Krankheit mehr verursachen. Das nennt man Immunität. Der Sinn einer Impfung besteht darin, dass der Körper lernt, Abwehrstoffe zu entwickeln, ohne zu erkranken. Dies geschieht, indem dem Körper ungefährlich gemachte Krankheitserreger (Impfstoffe) zugeführt werden.

Besonders bei Viruserkrankungen, gegen die es keine oder nur schlecht wirkende Medikamente gibt, sind Impfungen oft nützlich. Die meisten Impfungen werden im frühen Kindesalter durchgeführt.

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