Vorschau Infotext

Einleitung zum Thema Herz

Das Herz kann seine Leistung nur dann aufrechterhalten, wenn es mit dem Blut genügend Sauerstoff erhält. Sind die Herzkranzgefäße verengt, kann bei körperlicher Anstrengung – wenn der Bedarf besonders groß ist – nicht mehr genügend Sauerstoff zum Herzmuskel transportiert werden.

Dadurch entstehen heftige Schmerzen – ein sogenannter »Angina-Pectoris-Anfall«. Angina Pectoris kann der Vorbote eines Herzinfarktes durch den plötzlichen Verschluss eines Herzkranzgefäßes sein.

Von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) spricht man, wenn das Herz nicht mehr genügend Kraft hat, um eine ausreichende Blutzirkulation zu gewährleisten. Die Ursachen der Herzschwäche können vielfältig sein: Bluthochdruck, Herzmuskelentzündung, Herzinfarkt, akutes rheumatisches Fieber etc.

Zur Vorbeugung von Herzinfarkten wird für alle Patient(inn)en die Einnahme von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) empfohlen. Wenn das wegen Kontraindikationen nicht möglich ist, gilt der Wirkstoff Clopidogrel als Alternative. Außerdem sollten alle Patienten mit koronarer Herzkrankheit als vorbeugende Maßnahme einen Betablocker sowie einen Fettstoffsenker vom Typ der Statine nehmen.

Fenster schließen